Niedrigschwellige Instandsetzung brachliegender Industrieanlagen mit nutzerorientiertem Umbau
zu kostenoptimierten Arbeitsräumen für die Kreativwirtschaft

TEIL I Forschungsarbeit und Modellvorhaben Kreativwirtschaft in Sachsen wurde im Juli 2015 abgeschlossen.

TEIL II Forschungsarbeit und Modellvorhaben Bauteilkatalog Niedrigschwellige Instandsetzung und Website bundesweite Best-Practice-Beispiele ist bereits im Mai 2015 gestartet.

Ein offener FACHWORKSHOP zu NEUEN ARBEITSWELTEN im Rahmen der Ausstellung PARADIGMA Blickwechsel findet am 14. Oktober 2016 im Tapetenwerk in Leipzig statt. Programm und Ablauf siehe hier! 

Ein FACHWORKSHOP zum Bauteilkatalog Niedrigschwellige Instandsetzung und zu den bundesweiten Best-Practice Beispielen fand am 25. Mai 2016 im Tapetenwerk in Leipzig statt.

Kleine Fotogalerie vom Workshop hier.

Publikation

Offener Workshop zum künstlerischen Nachlass in Sachsen
Download als PDF (2,73 MB)

Druckexemplare können über das Büro rb architekten - info(at)rbarchitekten-le.de - bezogen werden.

Creative City Leipzig

Sieben Arbeiten der Leipziger Filmemacherin Alina Cyranek aus der Reihe „Creative City Leipzig“ (gefördert durch die Stadt Leipzig im Rahmen des EU-Projekts Creative Cities)

Von der Industriebrache zur kreativen Produktionsstätte

Im Mittelpunkt des Projekts, welches diese Website begleiten wird, stehen zwei bekannte Probleme, die sich immer weiter zuspitzen: Zum einen der anhaltende Leerstand und Verfall  historischer Industrie- und Gewerbebrachen, die aufgrund ihrer Fläche und Bauweise als problematisch gelten und deren mögliche museale Nutzung durchaus attraktiv, aber auch kostenintensiv sein kann, und zum anderen der zunehmende Mangel an passendem Arbeitsraum für den jungen und rasant wachsenden Cluster der sogenannten „Kreativwirtschaft“:
Beispielhaft führen derzeit die steigenden Mieten in den sächsischen Metropolen Leipzig und Dresden zu einem neuen Gentrifizierungsschub, wie er aus Städten wie Hamburg und bereits auch aus Berlin bekannt ist. Denn entscheidend ist neben dem Vorhandensein von großem (Frei)Raum die Finanzierbarkeit und Bezahlbarkeit der Mietflächen, um Investoren und kreative Nutzer zusammenzubringen. Die sogenannten „Kreativen“ sind flexibel, vernetzt und können sich ihren Arbeits- und somit Lebensort oft frei wählen. Die „Abwanderungsdiskussion" ist in vollem Gange – gesucht werden „creative cities“.

In der aktuellen Phase des  Demografischen Wandels muss neben der Überalterung der Gesellschaft die veränderte Lebenssituation der jungen und mittleren Generationen noch stärker in den Focus rücken, das heißt auch die Veränderung der Arbeitswelten und die Anforderungen an die „Produktionsstätten“.

Die Europäische Union hat die wirtschaftliche Bedeutung der Kreativwirtschaft erkannt und dies in die Lissabon-Agenda einfliessen lassen, deren Hauptziel es ist, die Wettbewerbsfähigkeit der EU zu erhöhen.

Um den eigenen Standort zu stärken, ist die Integration der sogenannten „Kreativen Klasse“ als wesentlicher Teil einer „Wissensgesellschaft von morgen“ heute notwendig – sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Längst gilt das kulturelle und kreative Umfeld einer Region oder Kommune als entscheidender Standortfaktor bei der Ansiedlung von Unternehmen.

Im zweiten Teil von Forschungsarbeit und Modellvorhaben wird um einen entsprechenden Bauteilkatalog Niedrigschwellige Instandsetzung aufgestellt. Die Projektbegleitende Website wird im Bereich Best-Practice-Beispiele bundesweit geöffnet

Das Projekt wird im Rahmen der angewandten Bauforschung als Forschungsprojekt in der Forschungsinitiative „Zukunft Bau“ des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und als "Modellvorhaben Kreativwirtschaft" des Sächsischen Staatsministeriums des Innern durchgeführt. Weitere Projektpartner bei Teil I waren das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, Koordinierungsstelle Industriekultur Sachsen sowie die Stadt Freital. Projektpartner bei Teil II ist die DLS Dynamic Living Sources GmbH & Co.KG. Teil II von Forschungsarbeit und Modellvorhaben wird bis Anfang 2017 laufen.

TEIL I+TEIL II gefördert durch

Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

Forschungsinitiative ZukunftBAU

Gefördert durch Freistaat Sachsen

TEIL I in Kooperation mit

Technologie- und Gründerzentrum Freital GmbH

F3 Freitaler Kreativfabrik

Ein Unternehemen der großen Kreisstadt Freital

Industrie. Kultur. Sachsen

TEIL II in Kooperation mit

GlobalHome ist ein Produkt der Dynamic Living Sources GmbH & Co. KG, Angelburg, welches ein Tochterunternehmen der Christmann & Pfeifer Gruppe ist. GlobalHome ist urheber- und markenrechtlich geschützt.

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