Niedrigschwellige Instandsetzung brachliegender Industrieanlagen mit nutzerorientiertem Umbau
zu kostenoptimierten Arbeitsräumen für die Kreativwirtschaft

Publikationen Forschungsarbeit 

Die Publikationen zu Forschungsarbeit und Modellvorhaben Niedrigschwellige Instandsetzung brachliegender Industrieanlagen für die Kreativiwrtschaft können hier bestellt werden. 

Pressemitteilung Forschungsarbeit und Modellvorhaben

Bauteilkatalog Niedrigschwellige Instandsetzung und Best-Practice-Beispiele - Kurze Pressemitteilung hier

NIEDRIGSCHWELLIGE INSTANDSETZUNG BRACHLIEGENDER INDUSTRIEANLAGEN FÜR DIE KREATIVWIRTSCHAFT TEIL III

Fachliche Begleitung bei der schrittweisen niedrigschwelligen Aktivierung kreativer Produktionsstätten und Praxistest Bauteilkatalog

Der dritte Teil soll als aktive Begleitforschung dieses Großprojekt folgerichtig abschließen und nach den materiellen Faktoren die Akteure selbst in den Mittelpunkt stellen. Geplant sind zwei Arbeitsphasen: In der ersten Phase soll auf Grundlage des Gebäudeportfolios aus Teil I und II ein Auswahlverfahren gestartet werden, in welches vorzugsweise Initiativen aus dem ländlichen und städtischen Raum außerhalb der Metropolen einbezogen werden. Aus diesen Initiativen werden bis zu zehn Projekte ausgewählt und es wird jeweils ein erstes Portfolio erstellt. In der zweiten Phase sollen die Fachberater aus den Bereichen Brandschutz, Energieberatung, Recht und Wirtschaft aktiv mitarbeiten. Es soll ein Fragenforum auf der projektbegleitenden Website geschaltet werden. In beiden Arbeitsphasen werden die ausgewählten Projekte durch regionale Impuls- und Initiativeinsätze vor Ort unterstützt. Ergebnisse und Problemstellungen werden außerdem in zwei zentralen Workshops diskutiert. Zentrale Ziele sind hier die Möglichkeit des Austauschs mit anderen Projekten, die konkrete fachliche Begleitung für die Projekte regional und die Stärkung der öffentlichen Wahrnehmung.

Niedrigschwellige Instandsetzung brachliegender Industrieanlagen für die Kreativwirtschaft TEIL II

Bauteilkatalog Niedrigschwellige Instandsetzung und Website Best-Practice-Beispiele

Mit dem zweiten Teil der Forschungspublikation ist das Handbuch für die kreativwirtschaftliche Aktivierung großflächiger Brachen um ein bundesweites Portfolio von Best-Practice-Beispielen mit Kontaktplattform und um einen Bauteilkatalog für eine niedrigschwellige Sanierung erweitert worden, die im laufenden Projekt wiederholt von den verschiedenen Akteuren angefragt wurden:

  • Wie saniert man Industriebrachen für nur zwei-, drei- oder vierhundert Euro je Quadratmeter?
  • Gibt es ein breites Nutzerklientel für diese Räume - und wenn ja wo?
  • Sind einfache (Bau)Detaillösungen heute noch regelkonform umzusetzen - und wenn ja, wie?

Der Bauteilkatalog Niedrigschwellige Instandsetzung, welcher in Focus der Arbeit steht und in Anlehnung an die DIN 276 sortiert ist, soll dabei sowohl fachkundige Akteure als auch Architekten und Ingenieure unterstützen, auch durch die konkreten Arbeitsergebnisse der Gutachter für Recht, Brandschutz, energetische Sanierung und eine betriebswirtschaftliche Bewertung und durch zahlreiche Fotos erfolgreich umgesetzter Ausbaulösungen vorrangig aus den Best-Practice-Beispielen. Mit der Einführung des "Industriekulturwerts" im Bauteilkatalog soll insbesondere der Blick potentieller Betreiber kreativer Produktionsstätten frühzeitig geschärft werden für den Umgang mit den Bauteilen und für die Präferenzen des Nutzerklientels Kreativwirtschaft.

Niedrigschwellige Instandsetzung brachliegender Industrieanlagen für die Kreativwirtschaft TEIL I

Im Fokus des Forschungsprojekts steht die Übertragbarkeit von Best-Practice-Beispielen und die Dokumentation der Umsetzung von gleichzeitig investoren- und nutzerfreundlichen Konzepten. Auch rechnerisch aufgezeigt wird dabei die direkte Abhängigkeit von Leerstand, Investitionsstau, schrittweiser Investition und dem Mietpreis, der nachhaltig erzielt werden kann. Im ersten Teil des Forschungsprojekts wurden vorrangig sächsische Beispiele ausgewertet - auch außerhalb der Metropolen.

Die Kreativwirtschaft, welche sich in den letzten Jahren dynamisch entwickelt, hat einen wachsenden Bedarf an preiswertem Arbeitsraum, der auch aufgrund steigender Mietpreise in den deutschen Grosstädten kaum noch zu decken ist. Dieser akute Raummangel kann auch als Chance betrachtet werden: Die aufgrund ihrer Größe städtebaulich und wirtschaftlich problematisch erscheinenden Industriebrachen werden von der Kreativwirtschaft generell als attraktiver „Freiraum“ gewertet. Außerdem sind sie oft kompakte „Ressourcenspeicher“ mit einem hohen Anteil an „grauer Energie“, und gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels ist die Anpassung des Gebäudebestands ein entscheidender Faktor der Stadtentwicklung. Viele Städte in Deutschland verfügen über solche innerstädtischen Brachen, die auch mit Hilfe privater Investoren und Banken niedrigschwellig aktiviert werden können. Hier gilt es Hemmschwellen abzubauen und aufzuzeigen, dass solche Sanierungen bzw. Low-Budget-Projekte nachhaltig und profitabel sein können.

TEIL I, II + III gefördert durch

 

 

 

 

 

 

 

 

Gefördert durch Freistaat Sachsen

 

 

Forschungsinitiative ZukunftBAU

 

 

TEIL I in Kooperation mit

Technologie- und Gründerzentrum Freital GmbH

F3 Freitaler Kreativfabrik

Ein Unternehemen der großen Kreisstadt Freital

Industrie. Kultur. Sachsen

TEIL II in Kooperation mit

GlobalHome ist ein Produkt der Dynamic Living Sources GmbH & Co. KG, Angelburg, welches ein Tochterunternehmen der Christmann & Pfeifer Gruppe ist. GlobalHome ist urheber- und markenrechtlich geschützt.

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