Niedrigschwellige Instandsetzung brachliegender Industrieanlagen mit nutzerorientiertem Umbau
zu kostenoptimierten Arbeitsräumen für die Kreativwirtschaft

HÄRTELHAUS

08289 Schneeberg
Fürstenplatz 2

www.bergstadt-schneeberg.de

Foto: LEIIK gGmbH

 

  Icons Alle

 
  • Alttes Wohn- und Geschäftshaus
  • Baujahr: 1722
  • denkmalgeschützt
  • Aktuelle Nutzung: leerstehend seit 30 Jahren
  • Grundtsücksfläche: ca. 360 qm
  • Nutzfläche: ca. 683 qm
  • Privater Eigentümer 
  • Anteil KW (geplant): ??? % 
  • Anteil Wohnen (geplant): ??? %

„Mitten im Zentrum Schneebergs befindet sich eines der schönsten und ältesten barocken Bauwerke der Stadt - Das 1722 erbaute, denkmalgeschützte Objekt des ehemaligen Musikverlegers Härtel aus Leipzig schmückt mit seiner historischen Fassade den Schneeberger Fürstenplatz. Das Gebäude besteht aus einem Vorderhaus, einem Zwischenbau und einem Hinterhaus. Das Grundstück erstreckt sich zwischen Fürstenplatz und dem Drachenkopf (örtl. Parallelstraße). Das Grundstück ist somit dreiseitig bebaut und besitzt einen kleinen Innenhof welcher zum nördlich angrenzenden Innenhof der Sonnengasse durch eine ca. 2m hohe Mauer abgetrennt. Es führt keine Zufahrt in den Hof und auf das Grundstück.“
(Textauszug aus Maßnahmenbeschreibung zum Härtelhaus, aufgestellt von Manuel Arnold, Ingenieurbüro für Kirchenbau, Glocken und Denkmalpflege).
Das Objekt steht seit den 1995er Jahren leer und wurde davor zuletzt zu Wohnzwecken genutzt. In den Jahren danach wurden teils Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten (u.a. Trockenbau, Balkonanbau...) begonnen aber nicht abgeschlossen. Ein kleiner Bereich wurde zuletzt als Lager genutzt. Das Grundstück mit seinem mehrgeschossigen Gebäude befindet sich in beidseitiger eingebauter Bauweise mitten im Stadtzentrum gegenüber dem Rathaus. Die angrenzenden Gebäude sind in einem guten Zustand. Die Durchfahrt des Zentrums (Tempo- 30-Zone) und die Zufahrt zum Marktplatz verlaufen unmittelbar am Objekt entlang, und gegenüber befinden sich die zentralen Busabfahrtsstände, so dass der Leerstand und die nicht vorhandenen Nutzung sowie die dringende Sanierungsbedürftigkeit des Objekts Besuchern der Bergstadt nicht verwehrt bleibt. Eine ordnungsgemäße Nachnutzung des Objekts wird der Gesamtansicht des Stadtzentrums sehr zugute kommen. Geplant ist das Gebäude zu Wohnzwecken und als kreativen Arbeitsstandort nutzbar zu machen (z.B. als Kreativwerkstatt) mit dem Bezug zur fast 550 jährigen Geschichte der Bergstadt, geprägt durch den traditionellen Bergbau und zur in Schneeberg angesiedelten Fakultät Angewandte Kunst. Vor allem ergibt diese angedachte Nutzung auch in Kombination mit der Nutzung des angrenzenden Nachbargebäudes - dem Schmeilhaus - als Ausstellungsraum ein sinnvolles Nutzungskonzept.

Wenn nicht anders angegeben: Text und Information Stadt Schneeberg

WAL im Auftrag von

                     

                                 Stadt Bad Muskau
WAL gefördert durch

Gefördert durch Freistaat Sachsen