Niedrigschwellige Instandsetzung brachliegender Industrieanlagen mit nutzerorientiertem Umbau
zu kostenoptimierten Arbeitsräumen für die Kreativwirtschaft

KREATIV-MAGAZIN

08289 Schneeberg
Magazinstrasse 1

www.bergstadt-schneeberg.de

Foto: Stadt Schneeberg

 

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  •  Ehemaliger Getreidespeicher, ehemaliges Militärmagazin, ehemalige Korsettfabrik 
  • 1803 erbaut, 1916 Zerstörung durch Feuer, 1926 Wiederaufbau 
  • Aktuelle Nutzung: leerstehend 
  • Grundtsücksfläche: ??? 
  • Nutzfläche: ??? 
  • Privater Eigentümer 
  • Anteil KW (geplant): ??? 
  • Anteil Wohnen (geplant): ??? 

Das 1803 erbaute Gebäude als Getreidespeicher sollte im Falle von Hungersnöten und Missernten den Bergarbeiterfamilien als Versorgungsdepot für Notrationen dienen. 1866 diente es als Militärmagazin und wurde 1916 durch ein Feuer zerstört. 1926 erfolgte der Wiederaufbau durch die Firma Günther & Neumeister im Bauhausstil ohne Spitzdach und die anschließende Nutzung als Korsettfabrik. 

Nach dem 2. Weltkrieg wurde es als Bergarbeiterheim und für die Herstellung von Unterwäsche genutzt, bis es 1990 als Einrichtungshaus Uhlig eröffnet wurde. 2011 wurde das Einrichtungshaus geschlossen und seitdem steht das Gebäude leer. 

Das Grundstück ist nahezu vollständig mit dem Fabrikgebäude, als Kulturdenkmal nach § 2 SächsDSchG, bebaut. 

Das Gebäude eignet sich hervorragend als Wohn- und Arbeitsstätte. Es können sowohl Lofts für Individualisten, Wohn- und Atelier- und Werkstatträume für Künstler, Kunsthandwerker und Designer mit den entsprechenden Ausstellungsräumen entstehen. 

Gleichwohl können temporär WG‘s für Studenten der ortsansässigen Hochschule für angewandte Kunst in den Fachrichtungen, Holzgestaltung, Textilkunst, Modedesign und Musikinstrumentenbau angeboten werden. 

Ziel ist es, das Gebäude als Kulturdenkmal zu erhalten und eine sinnvolle und fruchtbare Nutzung mit einem kreativen Mehrwert für die Stadt Schneeberg zuzuführen. 

Problematisch ist der derzeitig ständige Eigentümerwechsel und der daraus resultierende fortschreitende Verfall.

Text & Informationen: Heidi Schmidt, Stadt Schneeberg

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