Niedrigschwellige Instandsetzung brachliegender Industrieanlagen mit nutzerorientiertem Umbau
zu kostenoptimierten Arbeitsräumen für die Kreativwirtschaft

PALLA AREAL GLAUCHAU

08371 Glauchau
Otto Schimmel Straße / Ecke Scherbergplatz

www.glauchau.de                                                                      KontakT

 Foto: weberag mbH Glauchau                              

   
 
  • Ehemalige Textilfabrik
  • Lage: zentrumsnah entlang der Entwicklungsachse Bahnhof - Schloss
  • Inbetriebnahme: 1927/1928
  • Nutzung: leerstehend, noch keine potenziellen Mieter, Weiternutzung offen
  • Grundstücksfläche: Areal 2,9 ha
  • NNF: 8.600 m²
  • BGF: 13.550 m²
  • Eigentümer: Stadt Glauchau
  • Umbaukosten: 3.300 € je m²
  • Finanzierung: k. A.
  • Mietpreis: ortsüblich - 2,5 - 7,5 €/m² je nach Sanierungsgrad und Lage, 4,5 - 5,5 €/m² für sanierten Altbau je nach Lage
  • Ortsübliche Vergleichsmiete: k.A.

In direkter Bahnhofsnähe an einer wichtigen innerstädtischen Verkehrsachse liegt das ehemalige Textilwerk Palla. Die mit Säulen und Ornamenten geschmückten alten Fassaden säumen den Werksrand zur Hauptstraße hin. Der Komplex gehört zu den stadtbildprägenden Bauten und ist derzeit weitestgehend ungenutzt. Der Komplex entstand aus den Textilfabriken von Ernst Seiffert (1928) sowie von Bößneck & Meyer (1927). Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Fabrikanten enteignet und die Unternehmen zu den VEB Palla – Textilwerken vereint. Die beiden Fabrikgebäude wurden miteinander verbunden und durch entsprechende Anbauten ergänzt. Die Anbauten im rückwärtigen Bereich wurden nach Produktionsaufgabe bereits abgetragen. Die Gebäude mit den stilvollen Fassaden entlang der Entwicklungsachse „Bahnhof –Schloss“ der Glauchauer Innenstadt konnten bislang erhalten werden. Für die Nachnutzung bzw. Revitalisierung des Gebäudekomplexes wurden unterschiedliche Entwicklungsszenarien konzipiert, aufgrund der Größe der Anlage sowie dem damit verbundenen Finanzierungsbedarf ist die Umsetzung der entsprechenden Konzepte allein aus städtischen Mitteln derzeit keine realistische Zielgröße. Dennoch engagiert sich die Stadt Glauchau stark für den Erhalt der repräsentativen und identitätsstiftenden Gebäude. Dazu gehören insbesondere das Bössneck-Meyer-Haus und das Ernst-Seiffert-Haus. Hinzu kommt die Villa am Eggsteig. Die Villa gehört nicht unmittelbar zum Industriekomplex und ist mit ca. 1.000 Quadratmetern Nettonutzfläche das am leichtesten beherrschbare Gebäude. Die repräsentative Außengestaltung der Villa macht das Gebäude zudem für Ansiedlungen aus der Kreativwirtschaft attraktiv. Für die beiden ursprünglichen Fabrikgebäude gilt dies gleichermaßen, aufgrund der jeweiligen Gebäudegrößen bedarf es hierfür jedoch komplexer Sanierungs- und Nutzungskonzepte. Die bereits grob skizzierten Entwicklungsszenarien sehen sowohl Bereiche mit niederschwelligem Sanierungsgrad für Künstler und Kreativwirtschaft sowie hochwertig sanierte Einheiten für Wohnen und Büros für Dienstleister, Ingenieurbüros, Architekten, usw., vor. Zur Reduzierung der Projektkomplexität ist auch ein Rückbau des Verbindungsbaus zwischen den beiden Fabrikgebäuden sowie dem Scherberghaus (Anbau) denkbar. Die Stadt Glauchau hat es sich zum Ziel gestellt, wenigstens eines der repräsentativen Gebäudes zu erhalten und hierfür ein nachhaltiges, wirtschaftliches Sanierungs- und Nutzungskonzept zu entwickeln.

Text & Informationen: Westsächsische Entwicklungs- und Beratungsgesellschaft Glauchau mbH
(Stand Februar 2015, aktualisiert Dezember 2016)

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